Allegra, einmal Engadin, immer wieder Engadin, einfach weils schön ist. Startpunkt unseres Abstechers ins Engadin war gleich nach dem Albulatunnel in Spinas. Welch Überraschung, wurden wir doch von Lis und Pedro herzlich begrüsst. Die erste Strecke führte uns durchs Val Bever bis oberhalb von Bever, wo uns Liz tschüss sagte. Die Via Engiadina ist ein schön angelegter Wanderweg über dem Talboden. Oberhalb La Punt genehmigten wir den obligatorischen, reichhaltigen Apero mitten im Wald. Bald erreichten wir die Albula Passstrasse und das Plaun Grand. Die letzte Strecke führte uns via die Ruina dal Chastè nach Madulain. Mit dem Bus fuhren wir zur Jugi in St. Moritz.
«Ich freue mich immer wieder auf unsere Wanderungen und mein Motto: EIFACH SCHÖN!!» Eveline
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Der Bus brachte uns nach Silvaplana Lej Tscheppa an der Julier Passstrasse. Auf gut ausgebautem Wanderweg erreichten wir die Alp Suvretta, wo wir uns in zwei Gruppen aufteilten. Alle hatten das gleiche Ziel, der Piz Nair auf 3024m. Die starke Gruppe wanderte entweder nach Chantarella oder auf die Corviglia und mit der Luftseilbahn auf den Piz Nair. Die superstarken wanderten durchs Val Suvretta hoch zum Lej da Suvretta. Der Schreiberling wagte sich als einziger ins saukalte Nass. Die letzten 400 Höhenmeter hatten es in sich, die Höhe machte sich bei einigen stark bemerkbar. Den verdienten Gipfelwein konnten wir mit der ganzen Gruppe geniessen. Auf dem Gipfel wird gebaggert und gebohrt und mit neuester Technik die Bergspitze gefroren, die zunehmende Wärme ist überall spürbar. Und schwupsdiwups mit Lufteilbahn, Zahnradbahn und Bus waren wir wieder in der Jugi.
«Anziehen-Abziehen-Anziehen-Abziehen. Wo sind die Murmeltiere? Es gibt hier keine Murmeltiere…… und in der Seilbahn endlich……. Daaaaa sind die Murmeltiere. Tausend Merci für einen super dreitägigen Ausflug!» Joelle
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Wiederum starteten wir in Silvaplana, diesmal vom Kreisel aus. Kurzer Marsch durchs Dorf und dann ab auf wiederum schöne Wanderwege. Immer wieder hatten wir durch die Lärchenbäume einen super Blick auf den Silvaplanersee. Wegen eines gesperrten Wegs mussten wir nochmals bis zur Hauptstrasse absteigen. Hier wurde ein grosser Erdwall errichtet, der die Hauptstrasse vor Steinschlag schützen soll. Unter uns lag jetzt der Silsersee, wo die in Europa höchst gelegene Schifffahrtslinie in Betrieb ist. Bald erreichten wir Grevasalvas, das einmal als Kulisse für einen Heidi Film diente. Ein letzter kurzer Abstieg und unser Ziel Maloja wurde erreicht.
«Die Reise ins Engadin, die diversen mehr oder weniger anspruchsvollen Wanderungen – je nach Grösse des Rucksacks oder Fitness – war für mich ein gelungener Mix aus Sport, Gesellschaft, Gemeinschaft, Natur und Erholung. Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut so eine Reise funktioniert, da das bewährte OK Ehepaar Meier mal wieder alles bestens vorbereitet hat! Da stören auch ein paar fehlende Badetücher, vollgestopfte Züge oder lauwarmes Essen kaum. Hauptsache: «es hät gfägt und bliibt in beschter Erinnerig!» Vielen Dank euch Allen, es ist toll mit euch unterwegs zu sein.» Maja
Wie im Flug gingen die drei Tage vorbei. Und das Wichtigste, alle 17 Teilnehmer sind wieder gesund nach Hause gekommen.
Ein herzliches Dankeschön an Burgi fürs mitorganisieren.
Alpenclub, René Meier